Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Fagott und Oboe

Holz ist nicht gleich Holz!

Zu den Holzblasinstrumenten zählen neben Block- und Querflöte auch Oboe und Klarinette, sowie Fagott und Saxophon. All diese Instrumente kann man bei Musication lernen.

Für nähere Informationen zu den einzelnen Holzblasinstrumenten bitte einfach nach unten scrollen!

BLOCKFLÖTE

Auch wenn die Blockflöte oft als „Einsteigerinstrument“ abgewertet wird, bietet sie enorme Ausdrucksmöglichkeiten. Für die Blockflöte wurden höchst virtuose Stücke geschrieben – sowohl in Renaissance und Barock als auch im 20. und 21. Jahrhundert. Es gibt sie in den verschiedensten Größen und Stimmungen, so dass sehr viele Kombinationen existieren: Die klassische Chorbesetzung (Sopran, Alt, Tenor, Bass), aber auch solistische Stücke mit oder ohne Begleitung, Duos, Trios, Quintette bis hin zu Blockflötenchören, in denen dann von der höchsten Sopranino bis zum tiefsten Subkontrabass alle Blockflötentypen vertreten sind.

Selbstverständlich wird die Blockflöte aber auch bei Musication als Einstiegsinstrument genutzt, da sie den Anfängern schnelle Erfolgserlebnisse bietet und mit ihr sehr gut Grundbegriffe des Musizierens vermittelt werden können; z.B. Notenlesen, Rhythmusgefühl, Zusammenspiel, Hand-Augen-Koordination und Atembewusstsein.

Kinder und Erwachsene können bei Musication allein oder in Gruppen das Blockflötenspiel erlernen.

 

QUERFLÖTE

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit relativ leicht zu lernenden Griffen. Wir empfehlen den Beginn ab der 2.Klasse; es gibt aber auch Kinderinstrumente, auf denen schon Jungen und Mädchen ab ca. 5 Jahren das Querflötespielen lernen können.

Für einen Einstieg ist es nie zu spät: Auch bis ins hohe Erwachsenenalter kann mit dem Erlernen dieses Instruments begonnen werden.

Es ist nicht notwendig, vorher Blockflöte gespielt zu haben. Zwar wird dadurch evtl. das Lernen der Griffe und der Zungenartikulation erleichtert; diese (sowie das Notenlesen) werden aber ebenso im Querflötenunterricht vermittelt.

Beim Querflötespielen werden u.a. Haltung, Feinmotorik und Atemtechnik geschult.

Auf der Querflöte kann sowohl klassische Musik als auch Rock, Pop und Jazz gespielt werden. Sie eignet sich für das Spiel allein oder in der Gruppe. Querflötenspieler können gut mit anderen Instrumenten (wie z.B. Klavier oder Cello) zusammen musizieren. Mithilfe von Playback-CDs macht auch das Üben zuhause Spaß!

Fortgeschrittene Schüler können Querflöte auch in Orchestern oder Big Bands spielen.

Außerdem gibt es bei Musication die seltene Möglichkeit, historische Traversflöten auszuprobieren und zu erlernen.

 

KLARINETTE

Die Klarinette zählt – wie das Saxophon – zu den Rohrblattinstrumenten mit einfachem Rohrblatt. Aus der Entfernung ähnelt sie der Oboe, unterscheidet sich von dieser aber in vielen Details und v.a. ganz deutlich im Klang. Die meisten Klarinetten bestehen aus dunklem Grenadill-Holz oder aus Kunststoffen. Die Klappen werden aus Metall gefertigt.

Die Klarinette verfügt über einen besonders großen Tonumfang und wird in den verschiedensten Musikrichtungen und Ensembles eingesetzt. Durch ihre dynamische Bandbreite (sie kann sehr leise aber auch sehr kräftig spielen) eignet sie sich als Soloinstrument genauso wie für den Einsatz in Orchestern oder Bigbands. Ihr Klang ist typisch für ganz unterschiedliche Musikstile: so kann man sich eine Klezmerband kaum ohne Klarinette vorstellen, würde sie aber genauso in einer Volksmusikgruppe vermissen. Darüber hinaus spielen Klarinettisten praktisch in allen Stilen, von Klassik bis Unterhaltungsmusik und Jazz.

Kinder und Erwachsene können jederzeit anfangen, bei Musication Klarinette zu lernen, wobei bei Kindern beachtet werden sollte, dass sie schon die bleibenden Zähne bekommen haben.

 

OBOE

Die Oboe wird mithilfe eines Doppelrohrblatts angeblasen und hat einen ganz unverwechselbaren Klang. Sie besteht aus dunklem Holz mit Silbermechanik.

Die Griffe ähneln denen der Blockflöte, es ist aber nicht unbedingt notwendig, vorher Blockflöte gespielt zu haben.

Mit der Oboe können Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Musikrichtungen spielen und allein, mit CD, mit Klavierbegleitung oder zusammen mit anderen spielen. Auch in Symphonie- und Blasorchestern kommt die Oboe zum Einsatz.

Oboisten werden oft von anderen Bläsern beneidet, weil ihnen ihr Instrument ermöglicht, längere Töne als alle anderen auszuhalten...

Nähere Informationen über das Einstiegsalter und das passende Instrument erhalten Sie über die Oboendozentin – einfach im Musication-Büro anrufen!

SAXOPHON

Der Komponist Hector Berlioz war einer der ersten, die sich begeistert und sehr treffend über das um 1840 von Adolphe Sax erfundene Blasinstrument äußerten. Er schrieb:

Die Klangfarbe des Saxophons hält die Mitte zwischen der Klangfarbe eines Blech- und eines Holzblasinstrumentes. Sie erinnert aber auch, jedoch entfernter, an den Klang der Streicher. Ich finde, sein Hauptvorzug ist die abwechslungsreiche Schönheit seiner verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten. Einmal tief und ruhig, dann leidenschaftlich träumerisch und melancholisch, zuweilen zart wie der Hauch eines Echos, wie das unbestimmte, klagende Heulen des Windes in den Zweigen, ja mehr noch, wie die unheimlichen, verhallenden Schwingungen einer Glocke, lange nachdem sie angeschlagen wurde. Ich kenne bisher kein anderes Instrument, das diesen besonderen Klang besitzt, der an der Grenze des Hörbaren zu liegen scheint.“

Adolphe Sax ging es vor allem darum, ein Instrument zu erfinden, welches in der tiefen Lage gut klingt und gut für Freiluftmusik und Militärmusik geeignet ist. Der spätere große Stellenwert des Saxophons im Jazz und in der Unterhaltungsmusik war damals noch gar nicht abzusehen. Bis heute hat das Saxophon aber auch seinen festen Platz in der Klassischen Musik und in der Neuen Musik.

Es gibt eine ganze Saxophonfamilie. Das heißt, dass Saxophone in unterschiedlichen Baugrößen existieren, die sehr tiefe oder auch hohe Stimmlagen erreichen können. Das kleine, sehr hoch klingende Soprillo hat eine Länge der Schallröhre von etwa 30 cm. Das riesige Subkontrabass-Saxophon (Tubax) dagegen hat eine Schallrohrlänge von 4,33m!

Damit Ihr nicht jedesmal mit einem LKW zum Saxophonunterricht fahren müsst oder Ihr traurig seid, weil Euer in einer Sofaritze spurlos verschwundenes Soprillo erst nach Jahren wieder bei einem Umzug auftaucht, ist es empfehlenswert, als Anfänger auf einem Alt- oder Tenorsaxophon zu beginnen.

Saxophon lernen kann man ab einem Alter von etwa 8 Jahren an, da dann der Wechsel zu den zweiten Zähnen erfolgt ist und Körper und Hände zur Beherrschung des Instruments ausreichend entwickelt sind. Nach oben gibt es aber keine Altersgrenze - man kann auch noch erfolgreich nach der Pensionierung das Saxophon erlernen!

Wenn man nicht gleich ein Saxophon kaufen möchte, bieten auch viele Musikgeschäfte die Möglichkeit an, das Instrument erst zu mieten.

Je nach eigenen Vorlieben kann man auf dem Saxophon ganz unterschiedliche Musik spielen. Naheliegenderweise denken die meisten zuerst an Jazz - aber auch originale Saxophonliteratur der romantischen Musikepoche, klassische Musik, Transkriptionen barocker Musik, Worldmusic oder Klezmer klingen gut auf dem Saxophon.

Solistisch oder auch begleitet vom Klavier, in einer kleinen Band oder großen Bigband oder auch im Blasorchester oder in einem reinen Saxophonensemble wie beispielsweise in einem Saxophonquartett - die Möglichkeiten, mit anderen Musikern gemeinsam zu spielen und zu erleben, sind beim Saxophon fast grenzenlos. (Und nicht zuletzt kommt man natürlich als Saxophonist/in einfach cool rüber ;-))